Um die neuesten Klimaziele zu erreichen, unternehmen Betriebe und Gemeinden ganz unterschiedliche Anstrengungen. Dieses Engagement spart zunächst Kosten. So reduziert sich zum Beispiel die Lenkungsabgabe auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe (84 Franken pro Tonne CO2 entspricht 22 Rappen pro Liter Heizöl). Hinzu kommt der enorme Imagegewinn. Die Möglichkeiten, sich erfolgreich zu engagieren, sind dabei vielfältig.

Zunächst sollte der eigene CO2-Ausstoss reduziert werden. Ein Unternehmen, das in der Schweiz mit gutem Vorbild vorangeht, ist die Firma Serge Ferrari AG in Eglisau.

Unternehmen und Gemeinden setzen vermehrt auf innovative Energiekonzepte.

In Zusammenarbeit mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) wurde erfolgreich eine Dampf- und Nachverbrennungsanlage als Optimierungsmassnahme umgesetzt, wodurch sich der Ölverbrauch in vier Jahren halbiert hat. Auch Gemeinden gehen mit gutem Beispiel voran. Der Gemeinderat der Energiestadt Küsnacht hat bereits 2010 das «Leitbild Energie» beschlossen. Die Gemeinde am Zürichsee verfolgt so das ambitionierte Ziel, den jährlichen CO2-Ausstoss bis 2050 auf nur 2,2 Tonnen pro Einwohner zu reduzieren. Für die Umsetzung hat die Gemeindeversammlung bereits Ende 2014 einen Rahmenkredit von 1600000 Schweizer Franken bewilligt. Ein entsprechendes Förderprogramm konzentriert sich unter anderem auf die Bereiche Gebäude, Haushalte und Gewerbe.

Ähnlich aktiv ist die Gemeinde Anzère im Wallis. Seit 2011 versorgt eine neue Heizzentrale mit einer Leistung von 6,3 Megawatt circa 24 Grossabnehmer wie Hotels und Apartmenthäuser sowie ein grosses Wellnessbad mit nachhaltiger Wärme. Durch den Einsatz von 2300 Tonnen Holzpellets spart die Gemeinde jährlich rund 3000 Tonnen CO2 ein.

Emissionshandel erreicht Umweltziele flexibel und kostengünstig.

Ausser durch die direkte Einsparung von CO2-Emissionen können Unternehmen und Gemeinden ihre Emissionsziele mittels Emissionszertifikaten noch flexibler erfüllen. Der Emissionshandel erlaubt es, Massnahmen dort umzusetzen, wo dies am kostengünstigsten möglich ist. Viele Unternehmen verpflichten sich freiwillig zu einer Minderung ihrer Emissionen, um so der CO2-Abgabe zu entgehen. Für die Erfüllung ihrer Verpflichtung können sie in beschränktem Umfang auch handelbare Emissionszertifikate verwenden.

Einige von ihnen werden sogar zu klimaneutralen Unternehmen, indem sie ihre unvermeidbaren CO2-Emissionen durch Investitionen in nachhaltige Klimaschutzprojekte Dritter ausgleichen. Doch was ist die beste Lösung? Bei der Suche nach dem optimalen Weg helfen erfolgreiche Beratungsunternehmen wie die First Climate AG in Zürich. Bereits seit mehr als 15 Jahren berät sie Unternehmen und Behörden in den Bereichen grüne Energie, Klimaneutralität und Wassermanagement weltweit. Erst durch den optimalen Mix der passenden Massnahmen wird Umweltschutz in jedem Fall zur lohnenden Investition.