Vivisektion bezeichnet den Eingriff am lebenden Tier, der heute noch immer auf der Tagesordnung steht. Und das, obwohl kaum noch jemand bestreitet, dass Tiere ein schlechtes Modell zur Erforschung des Menschen darstellen. Nicht nur neue Medikamente werden an Tieren getestet. Sehr häufig sind die Labortiere lediglich dazu da, die Toxizität verschiedenster chemischer Erzeugnisse zu testen. Im Wettkampf um die absurdesten Versuche gibt es kaum noch Grenzen, schreibt die SLGV. So hätten französischen Wissenschaftler Hühnern Zähne wachsen lassen, während ein amerikanisches Forschungsteam in den Eingeweiden von Ratten Schweinezähne wachsen liessen. Wegen solcher absurden Tests, aber in erster Linie wegen der Grausamkeit von Vivisektionen, bemühen sich hiesige Organisationen darum, dass in der Schweiz für Tierversuche verwendete öffentliche Gelder für die Erforschung und Entwicklung neuer Modelle eingesetzt werden, die ohne Tiere auskommen.