Gleichstellung fängt schon ganz am Anfang des Lebens an. Ganz im Sinne der Chancengleichheit im Sinne der UNO-Behindertenrechtskonvention erfahren sich Kinder im Kinderhaus Imago als vollwertigen Teil unserer Gesellschaft.

Das zu erfahren ist für ein behindertes Kind extrem wichtig, je schwerer ein Kind eingeschränkt ist, desto wichtiger sind soziale Kontakte mit anderen Kindern.

Gemeinsam den Alltag leben

Der gemeinsame Alltag in der Kita Kinderhaus Imago zeigt es: Inklusion im Bereich Kindertagesstätten kann funktionieren! Die Hälfte der 130 Plätze an den beiden Standorten Dübendorf und Baar können an Kinder mit einer Behinderung vergeben werden. Die andere Hälfte der Plätze ist reserviert für Kinder ohne Behinderung.

Den Alltag verbringen alle Kinder gemeinsam in integrativen Gruppen. Dabei werden sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten von Fachpersonen aus der Heil- und Sozialpädagogik und der Medizin betreut und gefördert.

„Am integrativen Alltag spannend ist für mich immer wieder, dass Kinder ohne Behinderung keine Berührungsängste auch mit schwerst behinderten Kindern haben“, sagt Sonja Kiechl, die Gesamtleiterin der integrativen Kinderhäuser Imago.
 

Die Frage lautet nicht: "Können wir ein Kind ins Kinderhaus aufnehmen?" sondern: "Was müssen wir tun, um das Kind im Kinderhaus Imago betreuen zu können?"
 

Schwerst behinderte Kinder sind willkommen

Im Zentrum stehen für Sonja Kiechl, Gesamtleiterin Kinderhäuser Imago nicht die Defizite eines Kindes sondern seine Fähigkeiten. „Bei einem Eintrittsgespräch fragen wir uns nicht, ob wir ein Kind im Kinderhaus aufnehmen können.

Wir fragen uns einfach: „Was müssen wir vom Kinderhaus Imago tun, damit wir dieses Kind optimal betreuen können?“ Sofern der Gesundheitszustand des Kindes den Transport erlaubt, darf das Kind ins Kinderhaus Imago kommen. Das erfordert mitunter auch spannende Weiterbildungen für die Mitarbeitenden.

Finanzierung setzt Grenzen

Um Kinder mit komplexen Behinderungen und Krankheiten ganztags und integrativ zu betreuen, ist ein teilweise sehr hoher Betreuungsschlüssel sowie fachliches Knowhow in pädagogischen und medizinischen Bereichen notwendig. Zudem bietet der Trägerverein visoparents schweiz für die Familien mit einem Kind mit Handicap Entlastungsabende und –nächte im Kinderhaus.

Dieses Angebot für Kinder mit Behinderung ist nicht kostendeckend und kann auch nicht voll von den Eltern getragen werden. Die Finanzierung für integrative Kitas erfolgt über Eltern- und Behördenbeiträge sowie über Spenden.
 

Jede Spende zählt! Für Kinder in der Schweiz! Herzlichen Dank!
 

Weitere Infos:

visoparents schweiz
Stettbachstrasse 10
8600 Dübendorf

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