Seit rund drei Jahren arbeiten Sie ehrenamtlich als Fahrer für Menschen mit einer Behinderung. Wie sind Sie dazu gekommen?

Nach meiner Pensionierung wollte ich mich ehrenamtlich für etwas Sinnvolles einsetzen. Ich bin dann per Zufall auf einen Fahrdienst für mobilitätsbehinderte Menschen gestossen, habe mich im Internet darüber informiert und mich gleich angemeldet. Seither bin ich einen halben Tag wöchentlich als Fahrer unterwegs.

Was gefällt Ihnen an dieser Arbeit besonders?

Ich bin dankbar, dass ich fit und gesund bin, und engagiere mich deshalb gerne für eine so sinnvolle Sache.

Einerseits tue ich etwas Gutes für andere Menschen, andererseits macht mir die Arbeit Spass. Ich fahre gerne Auto und bin gerne in Kontakt mit anderen Menschen.

Es gibt sehr viele mobilitätsbehinderte Menschen, die auf unseren Fahrdienst angewiesen sind und unsere Arbeit sehr schätzen.

Ich bin dankbar, dass ich fit und gesund bin, und engagiere mich deshalb gerne für eine so sinnvolle Sache. 

Sie haben eben erwähnt, dass Sie auch den Kontakt mit unterschiedlichen Menschen schätzen. Hatten Sie schon Begegnungen, die Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben sind?

Ja, sicher. Ich erlebe immer wieder Menschen, denen es körperlich zwar schlecht geht, die dennoch freundlich sind und mit einer optimistischen Haltung durchs Leben gehen. Das beeindruckt mich.

Für mich ist es spannend, auf die unterschiedlichen Menschen einzugehen. Die einen möchten einfach nur gefahren werden, die anderen unterhalten sich gerne und erzählen aus ihrem Leben.

Welche Voraussetzungen braucht es, um als Fahrer für mobilitätsbehinderte Menschen tätig zu sein?

Neben dem Führerausweis Kategorie B braucht es Freude am Umgang mit Menschen und Spass am Fahren. Zudem sollte man auch eine gesunde körperliche Konstitution mitbringen. Man muss sich immer bewusst sein, dass man besondere Fahrgäste an Bord hat, und deshalb vernünftig und vorsichtig fahren.

Wurden Sie diesbezüglich speziell geschult?

Zu Beginn muss jeder neue Fahrer einen Basiskurs absolvieren. Hier wird man etwa im Umgang mit Fahrgästen und Rollstühlen geschult. Zudem wird man die ersten Male von einem erfahrenen Fahrer begleitet.

Möchten Sie auch in Zukunft weiter als Fahrer tätig sein?

Ja, unbedingt. Solange es meine Gesundheit und meine körperliche Konstitution zulassen, bin ich weiterhin gerne im Einsatz.