Noch keine Geschenkidee für den Muttertag? Es müssen nicht immer
Blumen oder Pralinés sein. Weshalb zur Abwechslung nicht nur der eigenen Mutter etwas Gutes tun, sondern mit einer Spende auch einer weiteren Mutter und ihrer Familie – etwa aus einer armen Bauerngemeinschaft in Bangladesch – eine Freude machen? Dank der Spende erhalten bedürftige Bauernfamilien als Soforthilfe beispielsweise 30 Enten beziehungsweise 15 Brutpaare geschenkt, die HEKS mit der Unterstützung einer lokalen Partnerorganisation den Bedürftigen übergibt. Das Spendengeld geht dabei in den Fonds zur Entwicklung ländlicher Gemeinschaften. Dieses System ermöglicht es, dort zu helfen, wo gerade am meisten Handlungsbedarf besteht.

Geschenk mit nachhaltiger Wirkung
Die geschenkten Enten haben einen festen und nachhaltigen Verwendungszweck, der Existenzen sichert. Nach der Zucht von Nachwuchs werden die Entenpaare an weitere bedürftige Familien weitergegeben. Der Kreislauf, der mit den Enten und ihrem Nachwuchs in Gang gesetzt wird, verhilft einer ganzen Dorfgemeinschaft zu einem Leben mit mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Für eine arme Bauerngemeinschaft in Bangladesch stellen die Enten eine wichtige Ernährungs- und Einkommensquelle dar und bedeuten den ersten und wichtigsten Schritt aus der Armut. Als «natürliches Abfallbeseitigungssystem» sorgen sie zudem für Ordnung und Reinlichkeit rund um Haus und Hof. Jedes Geschenk bereitet doppelt Freude: Bei den Bedürftigen in den ärmsten Ländern der Welt als konkrete Hilfeleistung und bei den beschenkten Müttern als Gewissheit, Bedürftigen etwas Gutes zu tun, was mit einer Geschenkurkunde bestätigt wird. Die Spenden in Form von Nutztieren oder Sachgütern unterstützen notleidende Menschen auf nachhaltige Weise, ohne die Gefahr, in Verwaltungsapparaten zu verschwinden. 30 Enten sind jedoch nur eine von vielen sinnvollen Geschenkideen. Die Direkthilfemöglichkeiten reichen von einem Stück Land über eine trächtige Kuh bis zum Wassertank.